Nirvani

Eine glückliche Fügung hat mich 2009 zur Surah Parampara Tradition und zu Aaravindha geführt. Wenngleich ich nicht bewusst auf der Suche war, wusste ich, dass ich einen kostbaren Schatz gefunden hatte. Inzwischen habe ich die Sambodha Lehrerausbildung mit dem Paramahamsa Grad abgeschlossen. Die Schatzkiste jedoch ist unermesslich; das Lernen, Verstehen und Erleben hört niemals auf.

Mich fasziniert besonders, wie sich das Sambodha Wissen in unser Leben integrieren lässt, wie wir unsere Verbindung zu unserem höheren Selbst vertiefen können, um es dann in den Ausdruck zu bringen, frei von Konditionierungen und Zwängen, die uns zurückhalten von unserer inneren Freiheit. Ich erinnere mich daran, dass mich in meiner Jugend die Frage „Wozu? Warum?“, also die Frage nach Sinnhaftigkeit, schier umgeworfen hat, weil ich sie damals nicht beantworten konnte. Jetzt finde ich die Antworten, wenn ich mich zu meinem höheren Selbst hin ausrichte. Die Welt braucht uns gerade in dieser herausfordernden Zeit in unserer Hingabe und Ausrichtung zu unserem wahren Selbst-Ausdruck. Meine tiefe Überzeugung ist, dass wir alle uns sehnen – nach uns selbst.

Durch die Sambodha Meditationen und das Sambodha Wissen möchte ich vermitteln, wie wir unserem wahren Selbst näher kommen und wie uns beides auch im Kleinen, im alltäglichen Leben, praktisch helfen kann.

Wir verfügen in dieser Tradition über eine große Bandbreite von Meditationstechniken, in der für jeden Bedarf etwas dabei ist.

Wenn es darum geht, Stress abzubauen oder besser zu schlafen, kann Atem-Gewahrsein oder eine einfache Achtsamkeitstechnik helfen. Auch Kriya-Reinigungstechniken können in diesem Zusammenhang sehr hilfreich sein. Mantra Meditation praktizieren wir, um eine bestimmte Qualität im Leben zu etablieren, wie zum Beispiel das Kultivieren von nach innen gewendetem Hören oder Selbstliebe. Grundsätzlich schaffen wir durch jede Meditation Ordnung in uns, und Ordnung führt zu Heilung. Es stehen aber auch verschiedene Techniken zur Verfügung, welche die Selbstheilungskräfte fördern können. Wenn wir uns committen, unser Leben auf unsere Selbstrealisation auszurichten, gibt es die Möglichkeit in die Mahantarapatha Pavana Techniken eingeweiht zu werden, die das Herzstück der Sambodha Techniken sind und verzerrte Wahrnehmungen sowie karmische Begrenzungen rasch auflösen können. Ihr entscheidet, wie weit Ihr gehen möchtet – von Gut Schlafen können bis Erwachen – alles ist möglich.

Das Sambodha Wissen vermittelt uns ein Verständnis für unsere inneren Prozesse und hilft uns, das, was wir in der Meditation üben, im alltäglichen Leben anzuwenden. Beides bedingt sich gegenseitig. Aus der Vielzahl von Themenbereichen liegen mir folgende Themen besonders am Herzen:

Die 5 Kleshas: Wenn wir uns die Frage stellen: „Wer bin ich?“, dann wird uns bewusst, dass wir nicht nur diejenigen sind, die wir uns vorstellen zu sein, sondern so viel mehr und dass wir uns nicht beschränken können auf unsere Identifikationen. Wir sind göttliche Wesen, und uns steht ein unendliches Potential von Möglichkeiten zur Verfügung, aus dem wir schöpfen können. Dieses Potential wird uns durch ein nach innen gewandtes Hören zugänglich. Mit dem Wissen darum, dass wir göttlich sind, ist es nicht mehr erforderlich, uns zu verteidigen.

Göttliche Qualitäten versus Emotionen: Eine Emotion kommt in uns auf, wenn wir unsere Identifikation bedroht oder aber auch bestätigt fühlen. Eine Göttliche Qualität ist eine innere Haltung, die keiner Bedingung unterliegt. Wenn wir lernen achtsam zu sein und unsere Emotionen zu beobachten, können wir in Akzeptanz und Dankbarkeit neu hören, um zu verstehen, welche Göttliche Qualität es in diesem Augenblick braucht. Urteil über uns selbst oder andere bedarf zum Beispiel der Qualität der Wertschätzung, die wir uns in erster Linie zunächst selbst entgegen bringen dürfen.

Die Kunst des Mitgefühls: Mitgefühl geschieht durch unser Herz, mit dem wir herausfinden, ob das, was wir hören die Wahrheit ist, oder eine Illusion. Die Wahrheit fühlt sich immer leicht an. Wenn sich das Herz schwer anfühlt, dann wissen wir, dass unser Gefühl einer Illusion entspringt und wir noch einmal neu hören müssen.

Während Aaravindha’s Seminaren habe ich festgestellt, dass es viele Parallelen zwischen dem Sambodha Wissen, der Meditation und meinen Entdeckungen bei meiner zweiten Leidenschaft, dem Theaterspielen gibt. Beim Theaterspielen lernen wir unseren Körper und unsere Sinne als Werkzeug zu nutzen. Egal, ob es darum geht, eine Rolle auf der Bühne zu verkörpern oder unser freies Selbst in den Ausdruck zu bringen, es ist der gleiche Ansatz. Ich biete Theater Workshops an, in denen wir Raum haben, uns auf eine spielerische Weise auszuprobieren, in denen wir das bei Sambodha Erlernte erproben können, unsere Sinne ausstrecken oder einfach nur Spaß haben.

Auch beruflich befasse ich mich seit mehr als 14 Jahren mit Schulungen und freue mich in diesem Zusammenhang über die zahlreichen Begegnungen mit Menschen, für die ich ein großes Interesse habe. Ich arbeite als Software Trainerin für die textilverarbeitende Industrie (z.B. Bekleidung) und mache auch Präsentationen und Software Support.

 

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